Jennifer

Wie ich zum Hundetraining kam? Im Prinzip habe ich schon mein ganzes Leben lang Hunde. Mein Vater war früher nebenberuflich in einem Schäferhund-Verein tätig und hat mich schon als kleines Kind zu den Trainings meist  mitgenommen. Wir hatten auch immer Familien-Hunde. Trotzdem habe ich bereits sehr früh gemerkt,  dass ich einen anderen Ansatz im Hundetraining habe. Nicht diese extreme Strenge, wie es früher der Standard war,  sondern eine Basis auf positiver Bestärkung, Verständnis, Kooperation und operanter Konditionierung - einfach ein harmonisches Miteinander und keinen Machtkampf oder Dominanz-Denken. Bei der Erziehung unserer Familien-Hunde gab es daher die eine oder andere Meinungsverschiedenheit zwischen meinem Vater und mir ? Mein erster ganz eigener Hund war ein Welpe. Er hat mir die Erziehung unfassbar leicht gemacht... und Niki war natürlich unsere Trainerin (vielleicht war es auch deshalb so einfach mit ihm). Zu dem damaligen Zeitpunkt hätte ich auf gar keinen Fall das Selbstbewusstsein gehabt,  Hundetrainerin zu werden. Aber dann kam irgendwann meine heutige Hündin: Abby. Eine richtige Angsthündin aus dem Tierschutz, mit schlimmsten Erfahrungen mit Menschen und die größte Herausforderung meines Lebens. Mir war natürlich sofort klar, dass ich mit dieser Hündin zu Niki muss, denn immerhin kennt sie sich bestens mit schwierigen Hunden aus. Und da die Herausforderung so extrem groß war, wollte ich mehr.... intensiver in das Hundetraining einsteigen,  mehr erfahren,  mehr wissen,  mehr verstehen.... Also habe ich meine nebenberufliche Ausbildung zur Hundetrainerin angefangen und Niki gefragt,  ob ich bei ihr ein Praktikum machen darf, um mehr Praxiserfahrung zu sammeln... und so nahm das alles seinen Lauf. 

Jetzt bin ich fester Bestandteil des Teams von Sound of dogs und unglaublich dankbar dafür! Denn mit Mensch-Hund-Teams zu arbeiten gibt mir sehr viel und macht mich sehr glücklich!!!

In meinem Leben außerhalb des Hundetrainings arbeite ich im Personalmanagement und bin dort für Führungskräfte sowie die Geschäftsführung zuständig. Ich kann euch sagen,  dass ist teilweise anstrengender als Hundetraining ? Aber wenn wir ehrlich sind,  arbeiten wir als Hundetrainerinnen in erster Linie mit den Menschen,  denn ihr müsst den Alltagstransfer für eure Hunde schaffen und das ist für alle Beteiligten immer die größte Herausforderung.

Insofern freue ich mich auf zahlreiche spannende Trainings und danke euch, für euer Vertrauen.